Wo Innovation auf Erfahrung trifft

Seit Januar 2026 leitet Ivana Ulrich den Bereich Personal bei ebs – ein Arbeitsfeld, das stark vom Wandel geprägt ist, insbesondere durch das Zusammenspiel verschiedener Generationen.

Vor dreieinhalb Jahren kam Ivana Ulrich zu ebs, damals als Bereichsleiterin Interne Dienste. Als die Position der Bereichsleitung Personal ausgeschrieben wurde, zögerte sie nicht lange. «Der Austausch mit Mitarbeitenden und Arbeitskollegen war mir in meinen Tätigkeiten schon immer sehr wichtig», erklärt die 31-jährige Gersauerin ihre Ambitionen. Seit Januar 2026 leitet Ivana Ulrich bei ebs den Bereich Personal. Es mag paradox klingen, doch in ihrer Arbeit sind Offenheit und Verschwiegenheit gleichermassen wichtig. «Ich nehme mir immer Zeit für die Mitarbeitenden, gerne auch für spontane, unangekündigte Austausche. Gleichzeitig weiss ich mit vertraulichen Gesprächen verantwortungsvoll, diskret und empathisch umzugehen.»

Struktur versus Sinnhaftigkeit
Offenheit ist für Ivana Ulrich auch zentral, wenn es um die Bedürfnisse der verschiedenen Generationen geht, die im Unternehmen aufeinandertreffen. Die Babyboomer, teils seit Jahrzehnten bei ebs angestellt, bevorzugen klare Strukturen und ein hierarchisches Arbeitsmodell. Die «Gen Z» – zunehmend auch die Generation Alpha, die nun ins Berufsleben startet – erwartet von ihrer Tätigkeit vor allem Sinnhaftigkeit, Work-Life-Balance und hat den Wunsch nach Mitgestaltung. Auch flexible Arbeitszeitmodelle sind verstärkt gefragt. Dazu zählt bei ebs nebst Homeoffice und Teilzeitarbeit auch das Bandbreitenmodell, das zusätzliche Ferientage durch Lohnverzicht ermöglicht.

Lernen in beide Richtungen

Keine einfache Aufgabe, allen Bedürfnissen gerecht zu werden? Ivana Ulrich winkt ab: «Ich gehöre zu den Millennials, viele meiner Freunde zur Generation Z, meine Eltern und einige Kolleginnen und Kollegen zu einer älteren Generation. Diese Nähe zu unterschiedlichen Perspektiven fördert Verständnis. » Die Zusammenarbeit der Generationen sieht sie als grosse Chance, um als Unternehmen  auch in Zukunft attraktiv zu bleiben. Bei der Überarbeitung von Themen, Prozessen oder Strategien gilt deshalb bei ebs die Devise: Nur generationenübergreifende Projektteams, die wertschätzend, teamorientiert und mit einer transparenten Fehlerkultur zusammenarbeiten, führen zu tragfähigen Lösungen fürs Unternehmen. Die digitale Kompetenz der jüngeren Generationen empfindet Ivana Ulrich als besonders bereichernd. «Sie hinterfragen bestehende Prozesse und bringen neue Ideen ein – das wirkt gelegentlichem betriebsblinden Denken entgegen», ist sie überzeugt. Als ebenso wichtig erachtet sie es, die Erfahrung älterer Mitarbeitender zu schätzen und zu nutzen. «Wenn Erfahrung auf Innovation trifft und beide Seiten voneinander lernen, entsteht enormes Potenzial.»

Ivana Ulrich im Austausch mit einer Kollegin.

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